Willkommen

Seit Herbst 2018 fährt die k.u.k. Wiener Regimentskapelle des Infanterieregiments No. 4 mit einem ganz besonderen Tourbus. Unser Transportpartner Gschwindl hat uns dieses komfortable Fahrzeug ganz auf Deutschmeister getrimmt.

 

Die Regimentskapelle kommt!

Unter diesem Titel finden laufend tolle Konzerte der k.u.k. Wiener Regimentskapelle des Infanterieregiments No. 4 statt. Wenn die Musiker in den Uniformen der Deutschmeister kommen, treten sie immer gemeinsam mit den Offizieren des Deutschmeister Schützenkorps auf.  Die Deutschmeister kommen zum Schloss Schönbrunn, zum Schloss Belvedere, in die Hofburg, auf dem Stephansplatz, zur Staatsoper, nach Baden, nach Bad Ischl, nach Gmunden, in das grandiose Politeama Rossetti nach Triest, in den Dom von Zagreb, nach Opatija, in die Südsteiermark, nach Zeltweg und zum eigene Fest in das Heeresgeschichtliche Museum.

Die beste Kapelle! 

Bereits zur Zeit des Kaisers war die Kapelle des IR4, die Hoch- und Deutschmeister der beste Klangkörper der Residenzstadt. Die k.u.k. Wiener Regimentskapelle des Infanterieregiments No. 4 setzt alles daran, diese Tradition zu wahren und dem Publikum die bestmöglichen Darbietungen zu präsentieren.

Life aus Facebook!

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Totengedenken am Deutschmeisterdenkmal:
Kamerad des Jägerbataillon Wien 1

Geschichte des Deutschen Ordens: 5

Die Anerkennung als Ritterorden erfolgte durch Papst Innozenz III. am 19. Februar 1199. Erster Hochmeister war Heinrich Walpot von Bassenheim. Nach dem Tod Heinrichs VI. (1197) und dem erfolglosen Ende des in erster Linie vom deutschen Feudaladel getragenen Kreuzzuges sollte ein vom deutschen Adel geprägter Ritterorden über familiäre Beziehungen und Lehensabhängigkeiten als politischer Verbündeter des künftigen Herrschers im Reich dienen. Bis dahin verfügten die um den vakanten Kaiserthron streitenden Machtgruppen der Staufer und Welfen in Outremer über keine ihre Interessen vertretende klerikale Institution.
Heinrich Walpot (auch Heinrich Waldbott; † vor 1208) war der erste Hochmeister des Deutschen Ordens in der Zeit von 1198 bis spätestens 1207. Da es zahlreiche Familien mit dem Namen Walpot gab, war es der Forschung zumindest bis zum Jahr 1969 nicht möglich auszumachen, aus welchem Geschlecht er stammt. Die wenigen Informationen, die über ihn bekannt sind, stammen häufig lediglich aus Theorien von Historikern. Aussagen müssen daher immer wieder auf ihre ursprünglichen Quellen hin überprüft werden. Eine der älteren Theorien behauptet, dass er zur Familie der Walpot von Bassenheim gehört, einem rheinischen Ministerialengeschlecht. (Ein Siegfried Walpot von Bassenheim war später Komtur und oberster Spittler im Ordensstaat; nach ihm wurde 1386 die Stadt Passenheim in Masuren, heute polnisch Pasym, benannt.) Nach anderen Quellen solle Heinrich Walpot bürgerlicher Herkunft gewesen sein und einer Kaufmannsfamilie aus Mainz entstammen.
Der Ritterorden ging aus einer Spitalbruderschaft hervor, der schon 1196 ein gewisser Heinrich als "Preceptor" vorstand, hinter dem man den gleichen Heinrich Walpot vermuten darf. 1198 wurde er dann wohl zum ersten Hochmeister des neu kreierten Ritterordens gewählt. Auf Vermittlung von Papst Innozenz III. erhielt Heinrich 1199 von Gilbert Hérail, Großmeister der Templer, eine Kopie der Klosterregeln des Templerorden, die er für den Deutschen Orden übernahm.
Heinrich starb am 5. November (urkundlich belegt) irgendwann vor dem Jahr 1208 im Heiligen Land, als schon sein Nachfolger amtierte (das genaue Jahr ist unbekannt), und wurde dort in Akkon begraben.
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08.12.19

Geschichte des Deutschen Ordens: 5

Die Anerkennung als Ritterorden erfolgte durch Papst Innozenz III. am 19. Februar 1199. Erster Hochmeister war Heinrich Walpot von Bassenheim. Nach dem Tod Heinrichs VI. (1197) und dem erfolglosen Ende des in erster Linie vom deutschen Feudaladel getragenen Kreuzzuges sollte ein vom deutschen Adel geprägter Ritterorden über familiäre Beziehungen und Lehensabhängigkeiten als politischer Verbündeter des künftigen Herrschers im Reich dienen. Bis dahin verfügten die um den vakanten Kaiserthron streitenden Machtgruppen der Staufer und Welfen in Outremer über keine ihre Interessen vertretende klerikale Institution. 
Heinrich Walpot (auch Heinrich Waldbott; † vor 1208) war der erste Hochmeister des Deutschen Ordens in der Zeit von 1198 bis spätestens 1207. Da es zahlreiche Familien mit dem Namen Walpot gab, war es der Forschung zumindest bis zum Jahr 1969 nicht möglich auszumachen, aus welchem Geschlecht er stammt. Die wenigen Informationen, die über ihn bekannt sind, stammen häufig lediglich aus Theorien von Historikern. Aussagen müssen daher immer wieder auf ihre ursprünglichen Quellen hin überprüft werden. Eine der älteren Theorien behauptet, dass er zur Familie der Walpot von Bassenheim gehört, einem rheinischen Ministerialengeschlecht. (Ein Siegfried Walpot von Bassenheim war später Komtur und oberster Spittler im Ordensstaat; nach ihm wurde 1386 die Stadt Passenheim in Masuren, heute polnisch Pasym, benannt.) Nach anderen Quellen solle Heinrich Walpot bürgerlicher Herkunft gewesen sein und einer Kaufmannsfamilie aus Mainz entstammen.
Der Ritterorden ging aus einer Spitalbruderschaft hervor, der schon 1196 ein gewisser Heinrich als Preceptor vorstand, hinter dem man den gleichen Heinrich Walpot vermuten darf. 1198 wurde er dann wohl zum ersten Hochmeister des neu kreierten Ritterordens gewählt. Auf Vermittlung von Papst Innozenz III. erhielt Heinrich 1199 von Gilbert Hérail, Großmeister der Templer, eine Kopie der Klosterregeln des Templerorden, die er für den Deutschen Orden übernahm.
Heinrich starb am 5. November (urkundlich belegt) irgendwann vor dem Jahr 1208 im Heiligen Land, als schon sein Nachfolger amtierte (das genaue Jahr ist unbekannt), und wurde dort in Akkon begraben.
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